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Antikfichte

Innenausbauten aus Antikfichte

Die klassischen Innenausbauten aus original Altholz im Chaletstil sind weiterhin sehr gefragt. Da aber die Beschaffung und Aufbereitung des alten Holzes sehr aufwändig und daher auch kostspielig ist, werden seit längerer Zeit Alternativen gesucht. 

Der Innenausbau aus neuem Fichtenholz ist den meisten Kunden zu hell. Das farblichen Angleichen des Holzes ist zwar eine gängige Variante, der Charakter des Nadelholzes leidet aber, da die meisten Beizen auch mit Farbstoffen angereichert sind, welche die Struktur der Jahrringe leicht überdecken. Das echte "chemische Beizen" des Holzes liefert bessere Ergebnisse, ist aber aufwändig und wegen den verwendeten Metallsalzen ökologisch nicht unbedenklich.

Seit einigen Jahren sind auf dem Markt Holzsortimente erhältlich, welche künstlich "gealtert" sind. Diese werden unter den Begriffen "Thermoholz", "wärmestabilisiert" und "Antikfichte" angeboten.

Das Grundprinzip ist bei allen Verfahren ähnlich. Das Holz wird in einer Anlage erhitzt und beginnt sich zu zersetzten. Dies wird aber wegen der künstlichen Atmosphäre gebremst. Das Ergebnis ist durch und durch braunes Holz, welches weniger schwindet und quillt. Schnittstellen bei Profilen und Anschlüssen müssen nicht nachgebeizt werden, da bei der Bearbeitung immer wieder dieselbe Holzfarbe zum Vorschein kommt.

Die Oberfläche kann geschliffen oder für einen rustikaleren Eindruck gebürstet werden. Eine sehr ansprechende Variante ist die Oberfläche in Handarbeit zu hobeln, dadurch ergibt sich eine dem original Altholz sehr nahekommende Optik und Haptik.

Wir konnten bereits mit verschiedenen Varianten dieses Werkstoffes Erfahrungen sammeln. Es wird interessant sein, die Entwicklung weiter zu verfolgen.

Antikfichte
Antikfichten Innenausbau